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Kurzantwort: Laut einer Studie der University of Toronto Mississauga, veröffentlicht in PLOS One und im Oktober 2026 bekannt geworden, veränderte das Schlafen neben oder mit dem Hund im Bett weder die Schlafdauer noch die Schlafeffizienz der Menschen, gemessen mit Sensoren, signifikant. Beobachtet wurde jedoch eine gewisse Synchronität der nächtlichen Bewegungen von Mensch und Hund. Wenn ihr zusammen schlaft, ist wichtig, dass auch er ein eigenes bequemes und warmes Bett hat.
Wenn es kalt wird, suchen viele Hunde die Wärme im Bett ihrer Menschen. Ist das eine schlechte Idee? Die neueste Forschung liefert objektive Daten zu einer Frage, die in fast jedem Hundehaushalt schon einmal aufkam.
So wurde die Studie durchgeführt
Die Forscherinnen Lavania Nagendran und Ming Fei Li begleiteten vier Wochen lang 25 Menschen und 38 Hunde (Huskys und Malamutes im Alter von 2 bis 12 Jahren). Menschen und Hunde trugen Beschleunigungssensoren am Handgelenk bzw. am Halsband, die 777 Nächte menschlicher und 1.093 Nächte hundlicher Daten aufzeichneten. Die Teilnehmenden füllten außerdem einen Standardfragebogen zur Schlafqualität aus.
Was herauskam
- Kein messbarer Unterschied beim Schlaf der Menschen: Bett oder Zimmer mit dem Hund zu teilen, veränderte Schlafdauer und -effizienz nicht signifikant.
- Andere Wahrnehmung: Die Hälfte glaubte, ihr Hund störe den Schlaf, und wer mit mehreren Hunden lebte, gab schlechteren Schlaf an, obwohl die Sensoren das nicht zeigten.
- Mehr Sicherheitsgefühl: Rund 72 % fühlten sich in Begleitung sicherer.
- Nächtliche Synchronität: Bei 61 % der Mensch-Hund-Paare fielen Bewegungen in Fünf-Minuten-Intervallen zusammen, meist bewegte sich zuerst der Mensch.
Die Studie hat Grenzen: Sie entstand während des Corona-Lockdowns, umfasste nur zwei Rassen und hatte keine Vergleichsgruppe ohne Hunde. Die Autorinnen wünschen sich größere Untersuchungen.
Was das für dich und deinen Hund bedeutet
Wenn ihr zusammen schlaft und beide gut ausgeruht seid, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern. Bewegt sich dein Hund viel, weckt dich auf oder belegt das halbe Bett, biete ihm einen eigenen Platz in deiner Nähe an. Sprich auch mit dem Tierarzt, wenn du Allergien hast oder dein Hund sehr alt ist bzw. Gelenkschmerzen hat und ihm das Hinauf- und Hinunterspringen schwerfällt.
- Ein Bett in passender Größe: Er sollte sich ganz ausstrecken oder einrollen können. Hunde, die zusammengerollt schlafen, lieben runde Betten mit Rand.
- Weg vom kalten Boden und von Zugluft: Im Winter macht eine zusätzliche Decke auf seinem Bett den Unterschied.
- Hygiene: Darf er in dein Bett, wasche die Bettwäsche häufiger und reinige nach dem Spaziergang seine Pfoten.
- Routine: Ein ruhiger Spaziergang und etwas Entspannung vor dem Schlafen helfen der ganzen Familie.
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Häufige Fragen
Ist es schlecht, mit dem Hund zu schlafen?
Bei gesunden Menschen und Hunden fand diese Studie keinen messbar schlechteren Schlaf. Hast du Allergien oder Schlafprobleme oder zeigt dein Hund Verhaltensprobleme rund um seinen Platz, frag deinen Arzt oder Tierarzt.
Schläft mein Hund schlechter, wenn er bei mir liegt?
Die Studie sah, dass sich Mensch und Hund oft gleichzeitig bewegen und meist der Mensch zuerst, sie lässt aber nicht erkennen, wer wen stört. Wacht dein Hund oft auf, probiere ein eigenes Bett neben deinem.
Welche Bettgröße braucht mein Hund?
Miss deinen Hund im Liegen von der Nase bis zum Schwanzansatz und gib ein paar Zentimeter dazu. In unserem Ratgeber zu Hundebetten erklären wir es Schritt für Schritt.
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