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Kurze Antwort: Leg alles bereit, bevor du ihn nass machst, bürste ihn trocken durch, nimm lauwarmes Wasser, trag ein spezielles Hundeshampoo laut Anwendungshinweis auf, ohne Augen oder Ohreninneres nass zu machen, spül aus, bis kein Schaum mehr bleibt, und trockne ihn gründlich mit einem Handtuch ab. Verwende nie Shampoo für Menschen.
Den Hund zu Hause zu baden ist einfach, wenn du alles griffbereit hast: Die meisten Probleme entstehen, wenn der Hund schon nass ist und etwas fehlt. Wie oft, hängt von Fell, Haut und Aktivität ab; hat er empfindliche Haut oder eine tierärztliche Vorgabe, frag nach, bevor du ein neues Produkt verwendest.
Schritt 1. Material bereitlegen
Leg dir ein Hundeshampoo, einen Krug oder eine Handbrause, zwei bis drei Handtücher, eine Bürste, eine rutschfeste Matte und ein paar Leckerlis bereit. Lies vorher die Anwendung des Shampoos: Manche werden verdünnt, andere direkt aufgetragen.
Schritt 2. Trocken bürsten
Entferne lose Haare und löse Knoten, bevor du ihn nass machst: Mit Wasser ziehen sich Knoten zusammen und lassen sich schwerer entfernen. Prüfe dabei die Haut auf Wunden oder gereizte Stellen; findest du welche, frag lieber vor dem Baden in der Tierarztpraxis nach.
Schritt 3. Mit lauwarmem Wasser nass machen
Prüfe das Wasser am Handgelenk: Es soll lauwarm sein, weder kalt noch heiß. Mach zuerst Beine und Rücken nass und arbeite dich zum Hals vor. Gieß kein Wasser direkt ins Gesicht; reinige es am Ende mit einem feuchten Tuch.
Schritt 4. Shampoo auftragen und einmassieren
Verteile das Shampoo laut Packungsangabe und massiere es in Wuchsrichtung ein, auch an Bauch, Achseln und zwischen den Zehen. Halte die Einwirkzeit ein, falls das Produkt eine angibt. Schütze die Augen und lass kein Wasser oder Shampoo in die Ohren gelangen.
Schritt 5. Gründlich ausspülen
Spül aus, bis das Wasser klar abläuft und sich das Fell nicht mehr glitschig anfühlt: Shampooreste können die Haut reizen. Diesen Schritt kürzt man am häufigsten ab, dabei ist er der wichtigste.
Schritt 6. Gut abtrocknen
Streif das Wasser mit den Händen ab und wickle ihn in ein Handtuch, dabei tupfen statt reiben. Wenn du einen Föhn nutzt, stell ihn auf niedrige Temperatur, halte Abstand und richte ihn nicht aufs Gesicht. Halte ihn an einem warmen Ort, bis er ganz trocken ist, besonders im Winter.
Checkliste
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Häufige Fragen
Wie oft sollte ich meinen Hund baden?
Eine feste Zahl gibt es nicht: Es hängt von Felltyp, Haut und Aktivität ab. Wird er oft schmutzig, reicht es manchmal, Pfoten und bestimmte Stellen zu reinigen. Frag deine Tierarztpraxis, wenn er empfindliche Haut hat.
Kann ich mein eigenes Shampoo nehmen?
Nein. Shampoos für Menschen sind nicht auf Hundehaut abgestimmt. Nimm ein spezielles Hundeshampoo, das zum Fell passt.
Und wenn er Angst vor dem Baden hat?
Gewöhne ihn Schritt für Schritt daran: erst mit Leckerlis in die trockene Wanne, dann nur die Pfoten nass machen. Ist die Angst groß, hol dir Rat von einer Fachperson, statt ihn zu zwingen.

