Perro grande y mayor de pelo largo

Ältere Hunde und Katzen: So passt du Zuhause und Pflege an

Foto: Unsplash (freie Lizenz).

Kurz gesagt: Ab etwa 7–8 Jahren (bei großen Hunden früher) lohnt es sich, das Zuhause anzupassen: ein festes, warmes Bett, rutschfeste Teppiche auf glatten Böden, Futter und Wasser ohne Treppensteigen erreichbar, Katzenklos mit niedrigem Rand und kürzere, häufigere Spaziergänge. Plane regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt ein und notiere jede Veränderung.

Mit dem Alter werden unsere Tiere ruhiger, aber auch empfindlicher gegenüber Kälte, rutschigen Böden und Veränderungen im Tagesablauf. Kleine Anpassungen zu Hause machen einen großen Unterschied für ihr Wohlbefinden.

Typische Veränderungen im Alter

  • Sie schlafen mehr und stehen steifer auf.
  • Treppen, der Sprung aufs Sofa oder ins Auto fallen ihnen schwerer.
  • Sie sehen oder hören möglicherweise schlechter.
  • Appetit oder Gewicht verändern sich.
  • Manche wirken desorientiert oder verändern ihr Verhalten.

Geh nicht davon aus, dass alles „nur das Alter“ ist: Viele dieser Veränderungen lassen sich behandeln oder gut managen. Sprich sie bei deinem Tierarzt an.

So passt du dein Zuhause an

  1. Ein festes, warmes Bett, ohne Zugluft, mit niedrigem Rand für einen mühelosen Einstieg.
  2. Rutschfeste Böden: Teppiche oder Läufer in Fluren und dort, wo das Tier aufsteht.
  3. Leichte Zugänge: Rampen oder Stufen für Sofa oder Bett, wenn du es erlaubst.
  4. Futter und Wasser in der Nähe des Ruheplatzes; erhöhte Näpfe, wenn es für deinen Hund bequemer ist.
  5. Für Katzen: Katzenklos mit niedrigem Rand auf derselben Etage, auf der sie den Tag verbringen.
  6. Feste Routinen und Möbel am gewohnten Platz, wenn das Tier schlechter sieht oder hört.

Ernährung und Bewegung

  • Senior-Trockenfutter oder -Nassfutter, abgestimmt auf die Lebensphase; die Umstellung schrittweise.
  • Behalte das Gewicht im Blick: Übergewicht belastet die Gelenke.
  • Kürzere, häufigere Spaziergänge in seinem Tempo.
  • Schnüffelspiele und ruhiges Spielzeug, um den Kopf fit zu halten.

Was du für die Kontrollen notieren solltest

  • Gewicht jeden Monat.
  • Wie viel es frisst und trinkt.
  • Veränderungen bei Beweglichkeit, Schlaf oder Verhalten.
  • Veränderungen bei Urin oder Kot.

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Häufige Fragen

Ab welchem Alter gilt ein Hund als Senior?

Das hängt von der Größe ab: Große Hunde altern früher. Als Orientierung lohnt es sich ab etwa 7–8 Jahren, auf Veränderungen zu achten.

Sollte ich auf Senior-Futter umstellen?

Viele ältere Hunde und Katzen profitieren von einer angepassten Rezeptur. Sprich je nach Gewicht und Gesundheitszustand mit deinem Tierarzt.

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