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Kurz gesagt: Bei einem Hund oder einer Katze mit Idealgewicht spürst du die Rippen, wenn du mit der Hand darüberstreichst, ohne dass sie hervorstehen, die Taille ist von oben sichtbar und der Bauch zieht sich zu den Hinterbeinen hoch. Wiege dein Tier einmal im Monat und passe bei Übergewicht die Ration mit einer Waage an, behalte die Leckerlis im Blick und sorge nach Rücksprache mit dem Tierarzt für mehr Bewegung.
Übergewicht ist eines der häufigsten Gesundheitsprobleme bei Hunden und Katzen. Es belastet Gelenke, Energie und Lebensqualität und schleicht sich meist langsam ein, ohne dass wir es merken.
So beurteilst du den Körperzustand
| Zustand | Rippen | Taille |
|---|---|---|
| Untergewicht | Sichtbar und ohne Fett tastbar. | Sehr ausgeprägt. |
| Ideal | Unter einer dünnen Fettschicht tastbar. | Von oben sichtbar. |
| Übergewicht | Schwer zu ertasten. | Kaum sichtbar. |
| Adipositas | Nicht tastbar. | Fehlt; Bauch gewölbt. |
So wiegst du dein Tier zu Hause
- Kleine Hunde und Katzen: Wiege dich erst allein, dann mit deinem Tier auf dem Arm, und ziehe die Werte voneinander ab.
- Große Hunde: Nutze die Waage in der Tierarztpraxis oder in manchen Zoofachgeschäften.
- Wiege immer zur gleichen Uhrzeit und notiere das Gewicht jeden Monat.
Bei Übergewicht
- Berechne die Ration nach dem Idealgewicht und nicht nach dem aktuellen Gewicht – am besten mit deinem Tierarzt.
- Wiege das Futter mit einer Küchenwaage ab.
- Kleine, abgezählte Leckerlis; nutze einen Teil des Trockenfutters als Belohnung.
- Erwäge ein Light-Futter, wenn dein Tierarzt es empfiehlt.
- Mehr Bewegung: Spaziergänge, Spiel und Schnüffelspiele.
- Anti-Schling-Näpfe oder befüllbares Spielzeug, damit dein Tier langsamer frisst.
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Nur zur Information. Sprich vor einem Abnehmplan mit deinem Tierarzt.

