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Kurzantwort: Der Markt für Tiernahrung in Spanien erreichte 2025 einen Umsatz von 2.178 Millionen Euro, 6,1 % mehr als im Vorjahr, so die Zahlen des Herstellerverbands Anfaac. Größter Wachstumstreiber war die Katze: Katzennahrung legte um 12,2 % zu, Hundenahrung nur um 1,1 %. Nassfutter und Snacks für Katzen waren die Kategorien mit dem stärksten Plus.
Die Zahlen wurden im März 2026 veröffentlicht und sind im Oktober wieder in den Schlagzeilen, weil mehrere Medien sie mit einer bemerkenswerten Entwicklung verknüpft haben: In Spanien gibt es inzwischen mehr Haushalte mit Hund oder Katze als Haushalte mit Kleinkindern. Wir zeigen, was die Daten sagen und was Sie daraus für den Futternapf mitnehmen können.
Die Zahlen des Tiernahrungsmarkts 2025
Laut Anfaac, der rund 90 % der Unternehmen der Branche vertritt, wurden 2025 603.527 Tonnen Hunde- und Katzenfutter verkauft, 5,3 % mehr als 2024. Wertmäßig kam Hundenahrung auf 1.139 Millionen Euro und Katzennahrung auf 1.039 Millionen. Beim Umsatz holt die Katze also fast zum Hund auf, auch wenn der Hund beim Volumen klar vorne liegt.
- Nassfutter für Katzen: 458 Millionen Euro, plus 17,3 %.
- Snacks für Katzen: 95 Millionen, plus 26,7 %.
- Nassfutter für Hunde: 198 Millionen, plus 15,5 %.
- Trockenfutter für Hunde: 773 Millionen, die einzige große Kategorie mit Rückgang (−2,1 %).
Mehr Haushalte mit Haustieren als mit Kleinkindern
In seiner Analyse vom Oktober 2026 nennt The Objective (übernommen von El Estímulo) Daten des Marktforschers Worldpanel: In Spanien leben rund 7,3 Millionen Haushalte mit Hund oder Katze, gegenüber gut 4,1 Millionen mit Kleinkindern; die Zahl der Haushalte mit Haustieren ist seit 2023 um 12,4 % gestiegen. Die im Juni 2026 veröffentlichte Studie des spanischen Sozialministeriums zählt 15,17 Millionen in den regionalen Registern erfasste Heimtiere, davon 7,56 Millionen Hunde und 5,62 Millionen Katzen.
Was das für Sie als Hunde- oder Katzenhalter bedeutet
Das Wachstum beim Nassfutter spiegelt einen Trend wider, den viele Tierärzte positiv sehen, vor allem bei Katzen: Es liefert zusätzliche Flüssigkeit, was bei Tieren hilft, die wenig trinken. Wichtig ist der Unterschied zwischen Alleinfutter (kann die Grundlage der Ernährung sein) und Ergänzungsfutter (nur als Extra). Dasselbe gilt für cremige Snacks: Sie eignen sich gut als Belohnung oder zum Verabreichen einer Tablette, zählen aber zur Tagesration.
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Tipps für einen besseren Futtereinkauf
- Nach Kilopreis vergleichen, nicht nach Packung: Bei Nassfutter können kleine Dosen teuer werden, wenn sie die Hauptmahlzeit sind.
- Klug kombinieren: Wenn Sie Trocken- und Nassfutter mischen, reduzieren Sie jeweils die Menge, um nicht zu viele Kalorien zu füttern.
- Langsam umstellen: Jeden Futterwechsel am besten über 7 bis 10 Tage, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Fragen Sie Ihren Tierarzt, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze Übergewicht, Harnwegsprobleme oder eine spezielle Diät hat.
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Häufige Fragen
Ist Nassfutter besser als Trockenfutter?
Nicht unbedingt. Beides kann vollwertig und ausgewogen sein. Nassfutter liefert mehr Flüssigkeit und schmeckt oft besser; Trockenfutter ist praktischer und günstiger. Viele Familien kombinieren beides.
Wie viele Snacks darf ich pro Tag geben?
Als grobe Richtlinie sollten Leckerlis nicht mehr als etwa 10 % der täglichen Kalorien ausmachen. Prüfen Sie das Etikett und passen Sie die Hauptration an.
Warum wächst der Katzenmarkt so stark?
Es gibt mehr registrierte Katzen und mehr Haushalte mit Katze, und ihre Halter setzen zunehmend auf Nassfutter und Snacks, die einen höheren Kilopreis haben.
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