Perro lamiéndose el hocico junto a su cuenco de comida casi vacío

Wie viel Trockenfutter braucht ein Hund? Fütterungstabelle nach Gewicht

Foto: Unsplash (freie Lizenz).

Kurz gesagt: die richtige Menge ist die, die die Tabelle auf dem Sack für das Idealgewicht deines Hundes angibt, angepasst an seine Aktivität. Als Richtwert braucht ein erwachsener Hund mit 10 kg etwa 130–170 g Erhaltungsfutter am Tag, einer mit 30 kg etwa 310–390 g. Wieg die Menge mit einer Küchenwaage ab, teil sie auf zwei Mahlzeiten auf und kontrolliere alle paar Wochen seine Figur.

„Wie viel Futter gebe ich ihm?“ ist eine der häufigsten Fragen. Die Antwort ändert sich von Futter zu Futter, weil jede Rezeptur pro 100 g unterschiedlich viel Energie liefert. Deshalb ist die Tabelle des Herstellers immer die wichtigste Referenz. Trotzdem lohnt es sich, sie richtig zu lesen und anzupassen, denn zwei Hunde mit gleichem Gewicht können sehr unterschiedliche Rationen brauchen.

Richtwerttabelle: Trockenfutter pro Tag

Ungefähre Werte für einen erwachsenen Hund mit mäßiger Aktivität und einem Erhaltungs-Trockenfutter. Nutze sie nur zur Orientierung und prüfe immer die Tabelle auf deinem Sack.

Idealgewicht des Hundes Gramm pro Tag (Richtwert)
2 kg 40–55 g
5 kg 75–100 g
10 kg 130–170 g
15 kg 175–230 g
20 kg 220–285 g
30 kg 310–390 g
40 kg 380–480 g
50 kg 450–570 g

Welpen, trächtige oder säugende Hündinnen und sehr aktive Hunde brauchen mehr Energie; ältere oder kastrierte Hunde oft weniger. Für sie gilt die spezielle Tabelle ihres Futters und der Rat deiner Tierarztpraxis.

So liest du die Tabelle auf dem Sack

  1. Nimm das Idealgewicht, nicht das aktuelle. Hat dein Hund Übergewicht, hält eine Berechnung mit dem aktuellen Gewicht das Übergewicht aufrecht.
  2. Achte auf die Aktivitätsspalte. Viele Tabellen unterscheiden zwischen geringer, normaler und hoher Aktivität.
  3. Die Menge gilt pro Tag. Fütterst du zweimal, teil die Zahl durch zwei.
  4. Wieg sie ab. Ein Messbecher kann stark schwanken; eine Küchenwaage ist zuverlässiger.

So erkennst du, ob die Ration stimmt

Der beste Anhaltspunkt ist die Körperkondition. Bei einem Hund mit passendem Gewicht gilt:

  • Du spürst die Rippen, wenn du mit der Hand darüberstreichst, mit einer leichten Fettschicht, siehst sie aber nicht deutlich.
  • Von oben betrachtet ist hinter den Rippen eine Taille zu erkennen.
  • Von der Seite steigt der Bauch zu den Hinterbeinen leicht an.

Spürst du die Rippen nicht, reduziere die Ration um 10 % und prüfe nach drei oder vier Wochen erneut. Treten sie zu stark hervor oder nimmt er ohne Grund ab, sprich mit deiner Tierarztpraxis.

Wie oft am Tag sollte ein Hund fressen?

  • Welpen: in den ersten Monaten drei bis vier Mahlzeiten am Tag, je nach Alter und Herstellerangabe.
  • Erwachsene Hunde: zwei Mahlzeiten am Tag funktionieren meist gut.
  • Hunde, die sehr schnell fressen: ein Anti-Schling-Napf hilft ihnen, ruhiger zu fressen.

Vergiss die Leckerlis nicht

Auch Snacks zählen. Eine unter Tierärzten weit verbreitete Faustregel lautet, dass Leckerlis höchstens 10 % der täglichen Kalorien ausmachen sollten. Wenn du viel mit Belohnungen trainierst, nimm einige Kroketten aus seiner eigenen Tagesration.

Futter wechseln ohne Beschwerden

Stell das Futter in etwa 7 Tagen um: Beginne mit 25 % neuem Futter, steigere auf 50 % und 75 % und ende bei 100 %. Bei einem Rezepturwechsel berechne die Ration neu, denn die Tabelle des neuen Futters kann anders sein.

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Häufige Fragen

Wie viel Trockenfutter braucht ein Hund mit 10 kg?

Als Richtwert 130 bis 170 g Erhaltungsfutter am Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Die genaue Menge gibt die Tabelle auf deinem Sack vor.

Und ein Hund mit 20 oder 30 kg?

Ein Hund mit 20 kg liegt meist bei 220 bis 285 g am Tag, einer mit 30 kg bei 310 bis 390 g, immer abhängig vom Futter und seiner Aktivität.

Ist es schlecht, das Futter den ganzen Tag im Napf zu lassen?

Bei vielen Hunden fördert das zu viel Fressen und erschwert die Kontrolle der Ration. Besser sind abgemessene Mahlzeiten, Reste räumst du weg.

Mein Hund hat immer Hunger. Soll ich ihm mehr geben?

Bevor du die Ration erhöhst, prüfe seine Körperkondition und die Leckerlis, die er bekommt. Nimmt er ab oder frisst er plötzlich gierig, sprich mit deiner Tierarztpraxis.

Nur zur Information. Die Mengen sind Richtwerte: Halte dich an die Herstellertabelle und den Rat deiner Tierarztpraxis, vor allem bei Welpen, älteren Hunden oder Hunden mit gesundheitlichen Problemen.

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